Haushaltsauflösung nach Todesfall: Was tun? Der komplette Leitfaden
Einfühlsam und Schritt für Schritt: Fristen, Kosten, Ablauf und alles, was Angehörige jetzt wissen müssen – ehrlich erklärt, ohne Fachchinesisch.
Von Lindi Hoxha, Geschäftsführer · 28. Juli 2026 · Lesezeit ca. 14 Min. · Region Landshut
Ein geliebter Mensch ist gestorben – und neben der Trauer steht plötzlich eine Aufgabe im Raum, die viele Angehörige zunächst überfordert: Die Wohnung oder das Haus muss aufgelöst werden. Was tun? Was zuerst? Welche Fristen gelten, und was darf auf keinen Fall verloren gehen? Genau dafür ist dieser Leitfaden da. Als Fachbetrieb für Haushaltsauflösungen in Landshut und Niederbayern begleiten wir bei Entrümpelung Hox seit vielen Jahren Familien in dieser Situation. Hier führen wir Sie Schritt für Schritt durch alles, was jetzt wichtig ist – in Ruhe, ohne Druck und ohne Fachchinesisch.
- ✓Nichts überstürzen: Die Wohnung muss in den ersten Tagen nicht geräumt werden – zuerst Dokumente sichern und Fristen klären.
- ✓Die wichtigsten Fristen: 6 Wochen für die Erbausschlagung (§ 1944 BGB) und 1 Monat Sonderkündigungsrecht beim Mietvertrag (§ 580 BGB).
- ✓Kosten: Richtwert 15–35 € pro m² – verbindlich ist der Festpreis nach kostenloser Besichtigung, ohne versteckte Kosten.
- ✓Wertanrechnung und der Steuervorteil nach § 35a EStG (bis zu 4.000 € pro Jahr) senken die Kosten oft deutlich.
Die ersten Tage: Was jetzt wichtig ist – und was warten kann
Die kurze Antwort vorweg: Die Wohnung selbst hat Zeit. In den ersten Tagen nach einem Todesfall stehen die Bestattung, die Sterbeurkunde und die engsten Formalitäten im Vordergrund – die Haushaltsauflösung kommt erst danach. Niemand muss eine Woche nach der Beerdigung mit Kartons in der Wohnung stehen.
Sinnvoll ist es trotzdem, einige Dinge früh zu ordnen: Besorgen Sie die Sterbeurkunde gleich in mehrfacher Ausfertigung, denn Banken, Versicherungen und Vermieter verlangen sie im Original. Sichern Sie die Wohnung – Schlüssel einsammeln, Post leeren, Verderbliches aus dem Kühlschrank nehmen, im Winter die Heizung auf kleiner Stufe laufen lassen. Und verschaffen Sie sich einen ersten Überblick über laufende Verträge wie Strom, Telefon und Abonnements, ohne sofort alles zu kündigen.
Denken Sie außerdem daran, die wichtigsten Stellen zu informieren: die Bank, die Kranken- und Rentenversicherung sowie bestehende Versicherungen. Vieles davon erledigt sich mit der Sterbeurkunde in wenigen Tagen. Für die Wohnung selbst gilt: Wer keinen Schlüssel und keine Vollmacht hat, klärt den Zugang am besten früh mit dem Vermieter oder den übrigen Angehörigen – so vermeiden Sie Missverständnisse innerhalb der Familie.
💡 Tipp: Werfen Sie in dieser Phase noch nichts weg. In Mänteln, Büchern, Schubladen und Kartons finden sich immer wieder Testamente, Sparbücher, Versicherungspolicen, Bargeld oder Schmuck. Erst sichten, dann entscheiden – dieser Grundsatz erspart Familien viel Ärger und manchen unwiederbringlichen Verlust.
Erbe, Fristen und Nachlassgericht: Das Rechtliche zuerst
Bevor die erste Kiste gepackt wird, gilt: erst die Erbfrage klären. Denn wer den Hausrat verwertet, trifft damit unter Umständen bereits eine rechtliche Entscheidung – oft ohne es zu wissen.
Erbschaft annehmen oder ausschlagen. Als Erbe übernehmen Sie nicht nur Vermögen, sondern auch Schulden (§ 1922 BGB). Für die Ausschlagung bleiben Ihnen 6 Wochen ab dem Zeitpunkt, an dem Sie von der Erbschaft erfahren haben (§ 1944 BGB). Ist der Nachlass möglicherweise überschuldet, sollten Sie diese Frist ernst nehmen.
⚠️ Achtung – vor dem Erbschein: Wer Nachlassgegenstände verkauft oder die Wohnung vollständig räumt, kann die Erbschaft dadurch stillschweigend annehmen. Dokumente sichern und die Wohnung ordnen ist unproblematisch – mit dem Verwerten von Wertgegenständen warten Sie besser, bis die Erbfrage geklärt ist.
Nachlassgericht in der Region. Zuständig ist das Amtsgericht am letzten gewöhnlichen Aufenthaltsort des Verstorbenen – für unsere Region ist das in vielen Fällen das Amtsgericht Landshut, Maximilianstraße 22, 84028 Landshut. Dort werden Testamente eröffnet und Erbscheine beantragt.
Die Mietwohnung. Der Mietvertrag endet nicht automatisch mit dem Tod. Treten keine Haushaltsangehörigen in das Mietverhältnis ein (§§ 563 ff. BGB), läuft es mit den Erben weiter. Sowohl Erben als auch Vermieter können jedoch innerhalb eines Monats, nachdem sie vom Tod erfahren haben, außerordentlich mit der gesetzlichen Frist von drei Monaten kündigen (§ 580 BGB). In der Praxis bedeutet das: Für die Auflösung einer Mietwohnung bleiben in der Regel rund drei Monate Zeit.
Eigentumswohnung oder Haus. Hier gibt es keine Kündigungsfrist – dafür laufen Nebenkosten, Hausgeld und Versicherungen weiter, bis über Verkauf oder Vermietung entschieden ist. Auch deshalb lohnt es sich, die Auflösung planvoll anzugehen: Ein geräumtes, besenreines Haus lässt sich besser besichtigen und verkaufen. Was die Räumung eines ganzen Hauses kostet, lesen Sie in unserem Ratgeber Haus entrümpeln: Kosten.
| Frist | Rechtsgrundlage | Das bedeutet für Sie |
|---|---|---|
| 6 Wochen ab Kenntnis vom Erbfall | § 1944 BGB | Frist für die Ausschlagung der Erbschaft – wichtig bei möglichen Schulden im Nachlass. |
| 1 Monat ab Kenntnis vom Tod | § 580 BGB | Sonderkündigungsrecht für Erben und Vermieter – außerordentliche Kündigung mit gesetzlicher Frist. |
| ca. 3 Monate bis zur Übergabe | gesetzliche Kündigungsfrist | Realistischer Zeitrahmen, um die Wohnung aufzulösen und besenrein zu übergeben. |
| Mit der Steuererklärung | § 35a EStG | 20 % der Arbeitskosten, bis zu 4.000 € pro Jahr, können die Steuer mindern. |
Stand: Juli 2026. Dieser Artikel ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung – im Zweifel hilft ein Fachanwalt für Erbrecht.
Haushaltsauflösung nach Todesfall: Der Ablauf Schritt für Schritt
So läuft eine Haushaltsauflösung nach einem Todesfall bei Entrümpelung Hox ab – vom ersten Anruf bis zur besenreinen Übergabe in sechs klaren Schritten:
Der Einstieg ist bewusst niedrigschwellig: Sie melden sich, wir hören zu und vereinbaren einen Termin, der zu Ihrer Situation passt. Wer den Weg in die Wohnung emotional noch nicht gehen möchte, schickt uns einfach aussagekräftige Fotos – bei klar einsehbaren Objekten funktioniert das erfahrungsgemäß sehr gut. Alles Weitere übernehmen wir:
1 · Kostenlose Besichtigung
Vor Ort oder bequem per Fotos – unverbindlich, diskret und ohne jede Verpflichtung.
2 · Festpreis-Angebot
Schriftlich und transparent: Was vereinbart wird, gilt. Keine Nachforderungen, keine versteckten Kosten.
3 · Sichten & Sichern
Dokumente, Fotos und Erinnerungsstücke werden nach Ihren Vorgaben aussortiert und sicher übergeben.
4 · Wertanrechnung
Antiquitäten, Möbel und Wertgegenstände werden dokumentiert – der Erlös senkt Ihre Kosten.
5 · Räumung & Entsorgung
Unser geschultes Team räumt zügig und trennt sauber – fachgerecht und umweltbewusst.
6 · Besenreine Übergabe
Auf Wunsch mit Vorher-Nachher-Fotos für die Übergabe an Vermieter oder Käufer.
Sie sehen: Sie müssen sich um nichts kümmern, behalten aber bei jedem Schritt die Kontrolle. Sie bestimmen den Startschuss, wir setzen um. Eine ausführliche Aufgabenliste zum Abhaken finden Sie in unserer Haushaltsauflösung-Checkliste.
Und wie lange dauert das Ganze? Ein Keller ist häufig an einem Tag geräumt, eine Wohnung braucht je nach Größe ein bis drei Tage, ein Haus zwei bis vier Tage. Damit passt eine komplette Haushaltsauflösung in aller Regel bequem in die Kündigungsfrist – selbst dann, wenn Sie sich erst spät für eine Beauftragung entscheiden.
Standardrahmen für Haushaltsauflösungen – abhängig von Menge, Zugänglichkeit und Aufwand. Wie sich der Preis genau zusammensetzt, zeigt unser Ratgeber Kosten pro Quadratmeter.
Kostenlose, unverbindliche Besichtigung in Landshut und Umgebung – diskret, einfühlsam und oft schon in wenigen Tagen.
Was kostet eine Haushaltsauflösung nach einem Todesfall?
Als Richtwert gilt bei uns: 15 bis 35 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Eine pauschale Zahl für alle gibt es nicht – der Preis hängt von Volumen, Gewicht, Zugänglichkeit und Zeitaufwand ab. Die folgende Tabelle gibt Ihnen dennoch eine ehrliche Orientierung:
| Objekt | Wohnfläche | Richtwert* |
|---|---|---|
| 2-Zimmer-Wohnung | ca. 60 m² | ca. 900–2.100 € |
| 3-Zimmer-Wohnung | ca. 80 m² | ca. 1.200–2.800 € |
| 4-Zimmer-Wohnung | ca. 100 m² | ca. 1.500–3.500 € |
| Einfamilienhaus | ca. 120–150 m² | ca. 1.800–5.250 € |
*Rechnerische Spannen auf Basis unseres Standardrahmens von 15–35 €/m². Verbindlich ist allein das schriftliche Festpreisangebot nach der kostenlosen Besichtigung – Wertanrechnung kann den Preis zusätzlich senken.
Warum diese Spanne? Zwei gleich große Wohnungen können völlig unterschiedlich gefüllt sein – die eine halb leer, die andere bis unter die Decke. Dazu kommen die Entsorgungskosten, die im Raum Landshut bei rund 350 € pro Tonne Sperrmüll liegen. Durch sauberes Trennen halten wir genau diesen Posten für Sie niedrig. Alle Details und Rechenbeispiele finden Sie in unseren Ratgebern Was kostet eine Haushaltsauflösung? und Entrümpelungskosten 2026.
⚠️ Achtung vor Lockangeboten: Gerade in der Trauerphase sind auffallend billige Telefonpreise verlockend – und enden nicht selten in Nachforderungen, wenn das Team erst einmal in der Wohnung steht. Ein seriöses Angebot entsteht nach einer Besichtigung, steht schriftlich fest und nennt alle Posten. Woran Sie unseriöse Anbieter im Detail erkennen, zeigt unser Ratgeber Billige Entrümpelungsfirma erkennen.
Wer zahlt die Haushaltsauflösung – und was gilt für die Mietwohnung?
Grundsätzlich zahlen die Erben. Die Kosten der Haushaltsauflösung gehören zu den Verbindlichkeiten, die mit dem Nachlass auf die Erben übergehen (§ 1922 BGB) – bezahlt wird also in aller Regel aus dem Erbe selbst. Ein paar Konstellationen lohnen dennoch einen genaueren Blick, damit es später keinen Streit gibt:
Erbengemeinschaft: Gibt es mehrere Erben, sollte die Beauftragung gemeinsam beschlossen werden. Ein schriftliches Festpreisangebot hilft dabei enorm – jeder sieht schwarz auf weiß, was die Auflösung kostet, und Belege schaffen später Klarheit bei der Auseinandersetzung.
Ausgeschlagene Erbschaft: Wer die Erbschaft wirksam ausgeschlagen hat, ist nicht zur Räumung verpflichtet und sollte auch keine Aufträge dazu erteilen.
Mietkaution und Vermieter: Die Wohnung ist zum Ende der Kündigungsfrist geräumt und besenrein zu übergeben. Eine ordentliche Übergabe mit Dokumentation schützt die Kaution – auch deshalb halten wir den Zustand auf Wunsch mit Fotos fest.
Wenn das Geld knapp ist: Reicht der Nachlass nicht aus und sind auch die Erben nicht leistungsfähig, kann im Einzelfall eine Kostenübernahme durch das Sozialamt in Betracht kommen. Sprechen Sie uns an – wir erstellen Ihnen ein transparentes Angebot, mit dem Sie bei Behörden konkret argumentieren können.
Was schriftlich vereinbart wird, gilt – keine Nachberechnung, keine versteckten Kosten. Der Preis ändert sich nur, wenn Sie zusätzliche Leistungen wünschen. Haben wir uns zu unseren Gunsten verschätzt, geben wir am Ende sogar etwas zurück.
Steuer-Tipp: Bis zu 4.000 € pro Jahr absetzen (§ 35a EStG)
Ja – eine Haushaltsauflösung kann die Steuer mindern. Als haushaltsnahe Dienstleistung sind 20 % der Arbeitskosten absetzbar, bis zu 4.000 € pro Jahr (§ 35a EStG). Bei einem geerbten Haushalt gelten dafür bestimmte Voraussetzungen, etwa zum Zeitpunkt und zur Nutzung der Wohnung.
Wichtig ist in jedem Fall: Sie brauchen eine ordentliche Rechnung mit ausgewiesenen Arbeitskosten, und die Zahlung muss per Überweisung erfolgen – Barzahlung erkennt das Finanzamt nicht an. Beides ist bei uns selbstverständlich. Wie Sie dabei Schritt für Schritt vorgehen, erklärt unser Ratgeber Entrümpelung steuerlich absetzen.
Ein einfaches Rechenbeispiel: Weist die Rechnung 2.000 € Arbeitskosten aus, können davon 20 % – also 400 € – direkt von der Steuerschuld abgezogen werden. Bei größeren Auflösungen kommt so schnell ein spürbarer Betrag zusammen. Heben Sie die Rechnung deshalb gut auf und reichen Sie sie mit der nächsten Steuererklärung ein.
ℹ️ Hinweis: Wir sind Entrümpler, keine Steuerberater. Für Ihren konkreten Fall fragen Sie bitte Ihren Steuerberater oder das Finanzamt.
Pietätvoll räumen: So gehen wir mit Erinnerungen um
Eine Haushaltsauflösung nach einem Todesfall ist keine gewöhnliche Räumung. In jedem Schrank können Erinnerungen stecken – und genau so behandeln wir sie. Bei besonders sensiblen Situationen holen wir auf Wunsch erfahrene Sozialpädagogen mit ins Boot, und auf Diskretion legen wir größten Wert.
Bei einer Haushaltsauflösung nach einem Todesfall räumen wir keine „Sachen“ weg – wir gehen mit einem Lebenswerk um. Deshalb gilt bei uns: Erst wird gesichtet und gefragt, dann wird geräumt. Was der Familie wichtig ist, bleibt.
— Lindi Hoxha, Gründer von Entrümpelung HOX
Konkret heißt das: Fotoalben, Briefe, Urkunden und persönliche Gegenstände werden aussortiert und Ihnen übergeben – nichts davon landet ungefragt im Container. Gut erhaltene Möbel geben wir als Spende an Einrichtungen wie Caritas oder Diakonie weiter, in Landshut auch an das Gebrauchtwarenhaus Hab&Gut. Und wenn es schnell gehen muss, obwohl noch nicht alles entschieden ist: Wir lagern Ihre Sachen bis zu sechs Wochen kostenlos in Pfeffenhausen bei Landshut ein. So entscheiden Sie in Ruhe – nicht unter Druck.
Auch finanziell lohnt sich dieser sorgsame Blick. In vielen Haushalten schlummern Dinge mit echtem Wert: Antiquitäten, Schmuck, Porzellan, Werkzeug oder alte Möbel. Wir dokumentieren solche Funde, schicken Ihnen Bilder – und Sie entscheiden, was verkauft, behalten oder gespendet wird. Der Erlös aus der Wertanrechnung wird mit den Kosten der Haushaltsauflösung verrechnet. Auf diese Weise wird aus dem vermeintlichen „alten Kram“ nicht selten ein spürbarer Nachlass auf der Rechnung.
Selbst auflösen oder Profi beauftragen?
Kann man einen Haushalt auch selbst auflösen? Natürlich – doch gerade nach einem Todesfall unterschätzen viele, was da zusammenkommt: Wochen an Arbeit, schwere Möbel, volle Keller und dazu die emotionale Last, über jeden einzelnen Gegenstand entscheiden zu müssen. Wer weiter weg wohnt oder berufstätig ist, verbringt schnell jedes Wochenende in der Wohnung – und zahlt nebenbei Monat für Monat die laufenden Kosten weiter. Das spricht für den Profi:
Zeit
Mit bis zu 20 Mitarbeitern erledigen wir an wenigen Tagen, wofür Privatpersonen Wochen brauchen.
Emotionale Entlastung
Wir haben keinen persönlichen Bezug zu den Gegenständen – das macht das Loslassen für alle leichter.
Entsorgungskosten
Wir kennen Annahmestellen und Trennregeln und halten das Gewicht durch sauberes Sortieren niedrig.
Organisation
Container, Termine, Helfer, Fahrzeuge – Sie übergeben den Schlüssel, alles läuft seinen Weg.
Alles aus einer Hand
Hauseigene Schreiner demontieren Küchen und Möbel fachgerecht – bis zur besenreinen Übergabe.
Wertanrechnung
Antiquitäten, Maschinen und gut Erhaltenes werden angerechnet, verkauft oder gespendet – das senkt den Preis.
Unser ehrlicher Rat: Sichten Sie das Persönliche selbst oder mit uns gemeinsam – und überlassen Sie das Schwere, Sperrige und Organisatorische unserem Team. Diese Arbeitsteilung hat sich in vielen Familien bewährt.
Unser Rat an Angehörige
Nehmen Sie sich die Zeit, die die Fristen erlauben – und lassen Sie sich von niemandem hetzen. Eine Haushaltsauflösung nach einem Todesfall ist auch ein Abschied, und der darf in Würde geschehen.
Beim Vergleich von Anbietern schauen Sie weniger auf die nackte Zahl, mehr auf die Transparenz: Gibt es eine echte Besichtigung statt einer schnellen Telefonzahl? Steht der Festpreis schriftlich fest? Werden auch unangenehme Themen wie Sondermüll offen angesprochen? Seriöse Betriebe beantworten diese Fragen, ohne auszuweichen.
Und sagen Sie uns offen, was Ihnen wichtig ist – welche Dinge erhalten bleiben sollen, wo gespart werden darf und wie viel Begleitung Sie sich wünschen. Sie müssen diesen Weg nicht allein gehen: Bei Entrümpelung Hox erhalten Sie einen persönlichen Ansprechpartner, der von der ersten Besichtigung bis zur Übergabe an Ihrer Seite bleibt.
Zum Schluss noch ein Gedanke, den uns viele Familien nach getaner Arbeit zurückmelden: Der Moment, in dem die Wohnung leer und besenrein übergeben ist, bringt oft eine spürbare Erleichterung. Nicht, weil die Erinnerungen verschwunden wären – die wichtigsten Stücke sind ja gesichert –, sondern weil eine große, aufgeschobene Aufgabe erledigt ist. Genau dahin begleiten wir Sie: Schritt für Schritt, in Ihrem Tempo.
Rufen Sie an oder schicken Sie uns Fotos der Räume. Sie erhalten ein transparentes Festpreisangebot – pietätvoll, diskret und ohne versteckte Kosten.
Häufige Fragen zur Haushaltsauflösung nach einem Todesfall
Was tun bei einer Haushaltsauflösung nach einem Todesfall zuerst?
Zuerst Dokumente sichern, Fristen klären und nichts überstürzen. Besorgen Sie die Sterbeurkunde mehrfach, sichten Sie Testament, Verträge und Unterlagen und klären Sie die Erbfrage, bevor Sie mit der eigentlichen Räumung beginnen.
Wie schnell muss die Wohnung nach einem Todesfall geräumt sein?
In der Regel bleiben rund drei Monate Zeit. Erben und Vermieter können den Mietvertrag innerhalb eines Monats nach Kenntnis vom Tod außerordentlich mit der gesetzlichen Frist von drei Monaten kündigen (§ 580 BGB) – bis zum Ende dieser Frist muss die Wohnung geräumt übergeben werden.
Darf ich die Wohnung schon vor dem Erbschein auflösen?
Nur mit Vorsicht. Wer Nachlassgegenstände verkauft oder verwertet, kann die Erbschaft dadurch stillschweigend annehmen. Dokumente sichern und ordnen ist unproblematisch – mit der eigentlichen Verwertung warten Sie besser, bis die Erbfrage geklärt ist.
Wer zahlt die Haushaltsauflösung im Todesfall?
Grundsätzlich die Erben – bezahlt wird in aller Regel aus dem Nachlass, denn die Räumungskosten gehören zu den Verbindlichkeiten, die mit der Erbschaft übergehen (§ 1922 BGB). Wer die Erbschaft wirksam ausschlägt, ist nicht zur Räumung verpflichtet.
Was kostet eine Haushaltsauflösung nach einem Todesfall?
Als Richtwert gelten bei uns 15–35 € pro Quadratmeter Wohnfläche. Der genaue Preis hängt von Volumen, Gewicht, Zugänglichkeit und Aufwand ab – nach einer kostenlosen Besichtigung erhalten Sie ein verbindliches Festpreisangebot ohne versteckte Kosten.
Kann ich die Kosten der Haushaltsauflösung von der Steuer absetzen?
Ja, unter bestimmten Voraussetzungen. Als haushaltsnahe Dienstleistung sind 20 % der Arbeitskosten absetzbar, bis zu 4.000 € pro Jahr (§ 35a EStG). Wichtig sind eine Rechnung mit ausgewiesenen Arbeitskosten und die Zahlung per Überweisung.
Was passiert mit Erinnerungsstücken und Wertgegenständen?
Nichts wird ungefragt entsorgt. Persönliche Dinge wie Fotos, Briefe und Urkunden werden aussortiert und Ihnen übergeben, Wertgegenstände dokumentieren wir und rechnen den Erlös an. Gut Erhaltenes spenden wir auf Wunsch, und bis zu sechs Wochen lagern wir Ihre Sachen kostenlos in Pfeffenhausen ein.
Übernehmen Sie die komplette Haushaltsauflösung inklusive Übergabe?
Ja, alles aus einer Hand. Von der kostenlosen Besichtigung über Demontage, Räumung und fachgerechte Entsorgung bis zur besenreinen Übergabe – auf Wunsch begleitet von erfahrenen Sozialpädagogen und stets diskret.